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3D-Bildanalyse von „Wurmlöchern“ auf der Basis von CT-Scans

Kalksteinproben wurden mit verschiedenen Chemikalien behandelt, um sie chemisch zu stimulieren und ihr Porenvolumen zu vergrößern. Es handelt sich zum einen um eine Säure und zum anderen um eine biologisch abbaubare Flüssigkeit. Aufgabe des Gesteinslabors war es, CT-Scans an den Proben durchzuführen und 3D-Modelle des neu entstandenen Porenraumes (wird oft auch als „Wurmlöcher“ bezeichnet) zu erstellen. Unsere 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass die Säure wesentlich mehr Karbonat löst und breitere Kanäle bildet als die ungefährliche Flüssigkeit. Auf der anderen Seite ist das Wurmlochnetzwerk der abbaubaren Flüssigkeit sehr fein und weitverzweigt und daher deutlich besser geeignet als Transportweg für Kohlenwasserstoffe als die breiten aber kurzen Kanäle, die durch die Säure geschaffen werden.